In der Ausgabe vom 7. Juni

«Man muss es mit Humor nehmen»

Beachvolleyball – das heisst Sonne, Schweiss, stiebender Sand, knappe Bekleidung, Strandfee- ling und Partystimmung. Stimmt alles, in der Theorie. Die Realität im Surseer Städtli am ver- gangenen Wochenende war eine fast diametral andere: Am Samstag, als die Top-Cracks des viertägigen Events ihre Auftritte hatten, waren die Himmelsschleusen einmal mehr voll geöff- net, die Temperatur betrug rund 12 Grad Celsius.       

Das Gruselwetter schlug sich auch auf die Zuschauerzahlen nieder. Bei den Halbfinals der Frauen – die Männer spielten derweil im Strandbad – verloren sich gerade mal rund 30 Zuschauer rund um die Arena. OK-Präsident Daniel Kaufmann, auch Präsident des organisierenden Beachvolleyballclubs Sursee, räumte ein, dass es «unbestritten weniger Zuschauer» habe als meist in den vergangenen Jahren. Bei den Finalspielen, als der Regen nachgelassen hatte, schauten sich immerhin noch einige Dutzend zusätzliche Zaungäste das Gebotene an. Dieses hätte sehr wohl einen grösseren Zuschaueraufmarsch verdient gehabt. Die Besetzung des A2-Turnieres liess sich mehr als sehen. Alles, was in der Schweiz Rang und Namen hat und nicht gerade im Ausland beschäftigt war, zeigte seine Volleyballkünste in Sursee. Die Beachduos boten attraktiven und teils hochstehenden Sport. Kaufmann war denn auch sehr zufrieden: «Vom Niveau her ist das etwas vom Besten bisher.» 

Text und Bild: Achim Günter

Mehr über das Städtli-Beach in der Printausgabe dieser Woche! In allen Haushaltungen der Region!



Kalter Hosenlupf mit Überraschungssieger
Das Schwingervolk bewies am nasskalten Luzerner Kantonalschwingfest im Michelsamt, dass es für Anhänger des Sägemehlsportes kein schlechtes Wetter gibt, sondern nur schlechte Bekleidung. Schon um 8 Uhr am Sonntagmorgen war die rechteckige Arena auf dem Sportplatz Linden in Beromünster gut gefüllt, als sich die «Bösen» zum Anschwingen die Hand reichten.         mehr
 
«Alles andere wird sich dann schon ergeben»
«Vom Aufstieg wollen wir momentan gar nicht sprechen», sagt Luici Tilli, Sportchef des FC Sursee. Vielmehr müsse man sich einfach auf das nächste Spiel konzentrieren. Gleicher Ansicht ist auch Stefan Marini. Der Trainer der ersten Mannschaft fokussiert sich und sein Team nur auf den nächsten Gegner. «Denn mit Ägeri kommt ein Team nach Sursee, welches mit grosser Vehemenz gegen den Abstieg kämpft», weiss er.       mehr

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