Gemeinde Triengen wird zur "Energiestadt"
«Energiestadt» ist ein Gütelabel für Gemeinden, welche eine nachhaltige kommunale Energiepolitik vorleben und umsetzen. Neben den Behörden trägt auch die Bevölkerung einen wichtigen Teil dazu bei. So hat es zum Beispiel in Triengen eine fünfmal grössere Fläche an Photovoltaikanlagen pro Einwohner als im Landesdurchschnitt. Und: Wer zur «Energiestadt» werden will, muss – wie es der Name schon suggeriert – im Bereich des Energieverbrauchs eine Vorbildfunktion übernehmen. «Wir arbeiteten mit der uns zugewiesenen Beraterin eine Liste mit insgesamt 79 Massnahmen ab», so Fischer. Darin enthalten ist beispielsweise die Frage, wie stark die Gemeinde den öffentlichen Verkehr fördert, wie gut die öffentlichen Gebäude energetisch dastehen, ob und wie konsequent der anfallende Haushalt-Müll getrennt entsorgt wird. Oder ob grundsätzlich eine Klimastrategie vorliegt.
Per September 2011 erreichte Triengen eine Erfolgsbilanz von 54 Prozent und schaffte somit den «Cut». Nach einem abschliessenden Besuch der Beraterin und deren anschliessender Empfehlung an die Labelkomission war am 22. November 2011 klar: Triengen wird zur «Energiestadt».
Text und Foto: Ruedi Burkart
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